das ungewohnte zum prinzip erklären, nichts für selbstverständlich und nichts für unmöglich halten, vorschriften auf vorschläge reduzieren, klangwelten mit freiem lauf: das ist broken spirits.

sich vom gefühl lösen, an übliche strukturen und elemente gebunden zu sein, musikalischer freestyle mit einflüssen aus verschiedensten richtungen, aus aller welt und aus anderen welten: so klingt broken spirits.

sich bewußt auf die musik einlassen, innerlich in die klangwelten eintauchen und beim zuhören nachdenken, fremdes begrüßen, ecken und kanten mögen: das erfordert broken spirits.

neue klänge, geräusche und effekte, unübliche mittel der klangerzeugung wie akustisch verwertbare gegenstände als ergänzung zu konventionellen instrumenten: das sucht broken spirits.

weit abseits der single-charts und der marketinggerechten fast-food-musik gibt es noch viel zu erschließen, noch viel unlackiertes zu entdecken. wie der untergrund hinter der entseelten, seinem ursprünglichen charakter beraubten denkweise: dort fühlt sich broken spirits zuhause.


entstehung von broken spirits


im november 2002 beendete ich die zusammenarbeit mit kahuna aufgrund künstlerischer differenzen.

da ich weder dort noch in den projekten, in denen ich bis dahin mitwirkte, meine stilistischen vorstellungen ausleben konnte, stand ich vor der entscheidung, entweder weiterhin musik zu machen, mit der ich mich nicht voll identifizieren kann, oder unabhängig von der musikalischen orientierung anderer bandmitglieder mich voll auf meine eigene musik zu konzentrieren, ganz ohne kompromisse oder äußere zwänge.

daher mache ich das meiste bei der entstehung meiner musik selbst, wobei ich zu ihrer bereicherung die mitwirkung wechselnder gastmusiker gezielt in anspruch nehme.